Ausbildung Psycho-Kinesiologie (Kinesiologie & EMDR) – kleiner Bericht

Am vorletzten Wochenende leitete Andrea Hofmann in Berlin Neukölln / Treptow wieder einen Anfängerkurs zu Psycho-Kinesiologie. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden zunächst in der Theorie, dann ausgiebig zwei Tage praktisch in Psycho-Kinesiologie, also Kinesiologie und EMDR unterrichtet. Damit ist erfolgreich der Grundstein zur Methode Psycho-Kinesiologie gelegt.

Psycho-Kinesiologie in Berlin bei Andrea Hofmann: Beratung, Coaching, Psychotherapie
Seit zehn Jahren gibt Andrea Hofmann in Berlin Kurse zu Psycho-Kinesiologie und damit auch zu Kinesiologie und EMDR, denn aus beiden Methoden setzt sich Psycho-Kinesiologie zusammen. Die Methode, ursprünglich erdacht und konzipiert von Dr. Dieter Klinghardt, wird vielfach erfolgreich angewandt. Ihre besondere Stärke ist, dass sie über Kinesiologie die Möglichkeit hat, Informationen aus dem Bewussten und Unbewussten zu bekommen. So können Ursachen für Probleme und Krankheiten gefunden werden, die sich dem Bewusstsein verschliessen.

Mit EMDR werden dann im zweiten Teil der Psycho-Kinesiologie-Behandlung die ursächlichen Blockaden gelöst. EMDR als Traumamethode kann über die Augenbewegungen abgespaltete psychische Anteile integrieren – dieser Mechanismus führt zum Auflösen problematischer Blockaden.

So kann Psycho-Kinesiologie vielfältig eingesetzt werden: zur Beratung, zum Coaching aber auch zur Psychotherapie.

Der erste Abend : Theorie zu Psycho-Kinesiologie

Traditionsgemäß gibt es bei Andrea Hofmann in Berlin Neukölln / Treptow am Freitagabend das Skript und eine theoretische Einführung zu Psycho-Kinesiologie und den betreffenden Themen. Diese sind: Wahrnehmung, Bewusstes und Unbewusstes, Trauma und Traumaforschung, die neuesten neuroligischen Fakten zu Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung im Normalfall und bei traumatischen Ereignissen. Und schliesslich die Funktionsweise der Traumatherapie bei EMDR.

Die Anwendungsgebiete werden vorgestellt: als Basis kann Kinesiologie verwendet werden zum kinesiologischen Testen von Material (z.B. homöopathische Mittel, Bachblüten, Lebensmittelverträglichkeiten bis zu Zahnersatz und andere Materialien). Dann die Fülle der Anwendungsmöglichkeiten von Psycho-Kinesiologie wie Partnerschaftsprobleme, psychische Ursachen von physische und psychischen Krankheiten und Problemen und vieles mehr.

Zwei Tage lang: Psycho-Kinesiologie praktisch üben

Am Samstag folgt die erste Praxisübung: Andrea Hofmann führt die Methode an einer Probandin vor. Die Probandin ist nicht Teilnehmerin des Kurses, so können sich die Kursteilnehmenden vollständig auf die Aufnahme der Methode konzentrieren. Während der Vorführung spricht Andrea Hofmann die in der Theorie bereits angeführten Schritte nochmal ausführlich durch und zeigt die Umsetzung in der Praxis. Die Teilnehmenden können direkt Fragen stellen und alles wird ausführlich erklärt.

Nach einer entspannten Mittagspause im netten kleinen Restaurant in “Kreuzkölln” geht es mit dem praktischen Üben weiter. Eine Kursteilnehmerin übt ihren ersten Durchgang an einer weiteren Probandin und kann so weiter Fragen stellen und sicherer in der Anwendung werden.

Am Sonntag: Psycho-Kinesiologie in der praktischen Übung

Eine weitere Rund mit Üben an einer Probandin und weiteren Fragen und Tipps. Es gibt noch verschiedene Partnerübungen zum Muskeltest und zum kinesiologischen Testen. Am Nachmittag wird das Testen von Material, in diesem Fall von Bachblüten erfolgreich ausprobiert.

Nach dem Kurs ist vor dem Üben

Nach dem Kurs haben die Teilnehmenden schon sehr viel mehr verstanden. Die ganze Information ist mit dem ganzen Üben schon in ihrem System, aber weitere Übung wird notwendig sein, um ganz sicher damit arbeiten zu können.

Die Teilnehmenden werden erst einmal an Freund/innen und Bekannten üben. Für weitere Fragen steht Andrea Hofmann gerne zur Verfügung. Die Zeit wird zeigen, ob für die Eine oder den Anderen ein weiteres Modul notwendig ist oder vielleicht ein Übungsabend mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen, ausreicht. Andrea Hofmann ist in dieser Hinsicht ganz flexibel: wenn die Teilnehmenden es wünschen, kann ein einzelner Nachmittag gebucht werden oder ein Abend. So bekommt jede und jeder individuell die Betreuung zum Erlernen von Psycho-Kinesiologie, von Kinesiologie und EMDR, die notwendig ist. Für eine vertiefte Kenntnis von EMDR ist es notwendig, nach dem Grundmodul einen weiteren Kurs zu besuchen.

Die Teilnehmenden verabschieden sich – froh und vollgefüllt mit neuen Informationen und Erfahrungen. Sie werden in der einen oder anderen Form wieder mit Andrea Hofmann zusammen arbeiten – bei einem weiteren Übungsabend, für eine weitere Sitzung … So ist der Abschied ist nur vorläufig. Nun ist erst einmal zuhause das Üben und Anwenden der neuen Methode Psycho-Kinesiologie angesagt. Die Teilnehmenden freuen sich schon darauf!

Mehr Informationen zum Kurs Psycho-Kinesiologie (Kinesiologie & EMDR) bei Andrea Hofmann in Berlin Neukölln / Treptow
http://www.andrea-hofmann.de/de/ausbildungen-kinesiologie-emdr.html

Mehr Information zu Andrea Hofmann und Psycho-Kinesiologie, Kinesiologie, EMDR, Innere Kind Arbeit, Familienaufstellung / Systemische Aufstellung, Basische Ernährung, Basisches Baden und mehr …
www.andrea-hofmann.de
Andrea Hofmann arbeitet in deutsch und english.
Weitere Webseiten von Andrea Hofmann
www.andrea-hofmann.de
www.basischesbaden.de

EMDR & bilaterale Stimulation – besonders effektiv

EMDR – Die neue Methode 30 Jahre jung

EMDR wurde in den 80er Jahren in den USA von der Psychologin Francine Shapiro entdeckt. In der folgenden Zeit forschte und experimentierte sie mit der Methode, zunächst bei sich selbst, dann im Freundeskreis und schliesslich in wissenschaftlichen Versuchen. Es zeigte sich zunehmend, dass EMDR  ein sehr effektives Mittel war zur Problemlösung. Dies galt nicht nur für leichtere Fälle, sondern auch und ganz besonders für die schweren, die schwierigsten Fälle. Im Zuge der Erforschung der Methode EMDR arbeitete Francine Shapiro schliesslich mit den großen Härtefällen ihrer Zeit: den Vietnamveteranen.

Was EMDR mit Traumatherapie zu tun hat

Die Kriegsveteranen aus dem Vietnamkrieg (1955 – 75) litten unter sehr belastenden und multiplen Folgeschäden: Alpträume, Panikattacken, Schlafstörungen, Depressionen, Wesensveränderungen und vielem mehr. Alle anderen Therapien waren an der Hartnäckigkeit der Symptome gescheitert. Mit EMDR konnte im Durchschnitt nach 12 Sitzungen eine grundlegende Besserung, teilweise das vollständige Verschwinden der Symptome erreicht werden.

Im Zuge der letzten Jahre wurde der Traumabegriff erweitert. Er gilt nicht mehr nur für Natur- und andere große Katastrophen, sondern auch für traumatische, das heisst besonders belastende und nicht verarbeitete Ereignisse im Leben eines Menschen. Über die letzten Jahrzehnte konnte EMDR bei vielen und vielfältigen Traumata angewandt werden. Viele wissenschaftliche Studien belegen, dass EMDR eine der weltweit wirkungsvollsten Methoden zur Traumatherapie ist.

Die bilaterale Stimulation und EMDR

Im Zuge der Erforschung von EMDR und der weiteren Forschung von Psychologie in Bezug auf die Verbindung von Seele und Körper traten über die letzten Jahrzehnte immer mehr Hinweise auf eine starke Verbindung zwischen Körper und Seele zutage. Die Forschung in diesem Aspekt ist noch lange nicht abgeschlossen. Durch verschiedene Tests und Recherche konnte ein eindeutiger Zusammenhang zwischen bilateraler Stimulation und Traumaverarbeitung gefunden werden.

Was ist bilaterale Stimulation?

EMDR ist eine Variante von bilateraler Stimulation. Eine andere Variante ist das Gehen oder Laufen. Oder auch das Rasseln. Was bedeutet das? Bilaterale Stimulation bedeutet einfach, dass es zwei (“bi”) Stimulationen “am Rande” (“lateral”) des Körpers gibt. Sehr gut ist dies am Beispiel des Gehens zu sehen. Beim Gehen wird einmal der linke, einmal der recht Fuss stimuliert. Ebenso geschieht es beim EMDR: die Person sieht einmal nach links, einmal nach rechts. Oder beim Rasseln, wenn die Rasseln jeweils abwechselnd ans rechte Ohr, dann ans linke Ohr gehalten werden.

Bilaterale Stimulation – Geschichte und Thesen 

Die Thesen zur Erklärung sind folgende: im Laufe der Evolution hat sich bei uns ein Mechanismus gebildet, der wie die körperliche Wundheilung auch Potential für eine seelische Wundheilung hat. Dieser Prozess war eng verknüpft mit unserem Sein. Zu dieser Zeit waren wir in der Steinzeit und sind täglich im Durchschnitt wahrscheinlich um die 20 km gewandert. Laut These hat sich so beides verknüpft: Trauma und Gehen. Daraus wurde die Traumatherapie.

EMDR verbindet Psyche und Körper

Die Methode EMDR arbeitet mit der bilateralen Stimulation und verknüpft damit noch weitere Mechanismen von Psychotherapie wie die der anderen Person, dem äusseren und inneren Erleben und einigen Dingen mehr. Diese Wirkungsweisen können zudem nicht nur in der Praxis anhand der Ergebnisse, sondern auch von der neuesten Hirnforschung bestätigt werden. Die Methode EMDR als bilaterale Stimulation verknüpft die isolierten Nervenzellen des Traumas mit den restlicen Nervenzellen und schafft so die Integration des Erlebnisses – gefühlt auf der seelischen Ebene und nachweislich auf der Ebene von Nervenzellen und verknüpfenden Synapsen.

EMDR – sehr effektive bei Problemen bis Trauma

Die Ausbildung der Methode EMDR, führte dazu, dass sie gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen wirkt und deshalb besonders effektiv sein kann. Die besondere Effizienz führt zu einem verhältnismäßig leichten, dabei schnellen und tiefen, nachhaltigen Verarbeiten.

Deshalb kann EMDR für Problemfälle genutzt werden, in denen anderen Methoden wie die reguläre Psychotherapie mit Gesprächstherapie (Rogers), Verhaltenstherapie oder die Psychoanalyse zu keinem oder zu unzureichenden Ergebnissen kommen.

Ebenso kann EMDR bei Problemen des Alltages helfen: bei beruflichen Problemen, bei Schwierigkeiten in Beziehungen (Partnerschaft, Familie und andere). Auch diese Probleme beruhen auf ungelösten inneren Konflikten, die als Trauma nach der neuen, erweiterten Definition bezeichnet werden.

Im Vergleich zu anderen Methoden ist durch die besondere Effizienz von EMDR nicht mehr Dutzende und Hunderte von Sitzungen notwendig, sondern nur ein kleiner Prozentsatz davon. Für die Anzahl der Sitzungen ist die Quantität und die Qualität der ursächlichen Blockaden ausschlaggebend. So kann bei manchen Menschen schon eine Sitzung oder ein paar Sitzungen zu Erfolg führen. Bei anderen mit größeren Problemfeldern können entsprechend mehr Sitzungen notwendig sein.

Ein weiterer großer Vorteil von EMDR liegt in seiner Nachhaltigkeit. Dadurch, dass die Intergration des Erlebnisses auch direkt auf der Ebene der Nervenzellen des Gehirns passiert, ist dieser Vorgang langfristig. Das macht die Methode neben der geringen notwendigen Sitzungsanzahl besonders effektiv.

So können Probleme und Traumata relativ rasch und grundlegend be- und verarbeitet werdend. Für ein gesundes, selbstbestimmtes Leben.